Samstag, 8. August 2009

Lass die Sonne in dein Herz...


Es kann doch nicht sein...
dass die Menschen alte Tugenden vergessen haben. Sie nennen sich schließlich nicht umsonst Tugenden. Tugend ist sinnvoll und gut.

Regeln, Normen, Richtlinien, die gar nicht so schwer einzuhalten zu sind. Warum müssen Menschen also Regeln unbedingt brechen? Nein, Regeln sind nicht zum brechen da, eigentlich sind sie da, um uns das Leben zu erleichtern und/ oder uns aus Gefahr rauszuhalten.


Hier ein paar davon:


Fahre und gehe NICHT bei rot. Rot heißt stehen, grün heißt gehen. Warum? Damit wir nicht plattgewalzt werden von den Dingern mit Motor und zwei- oder vier Rädern. Doch das Irritierenste an der Sache, die alten Leutchen, die sich über die Jugend beschweren, die großen Vorbilder, sind die Jenigen, die am häufigsten bei rot über die Straße krauchen. Und das, wo sie es doch mit der Hüfte haben und ich sie zu jeder Zeit, egal am welchem Tag, in der Arztpraxis sehe und über ihre Krankheiten beklagen höre und die den Doktor eine halbe Stunde für sich beanspruchen... tut mir leid, so viel Zeit habe ich nicht... ach nein, es waren doch die Ältern, die das immer sagten...


Bei einem grünen Pfeil, liebe Autofahrer, und ganz besonders die Autofahrerin, die mir mir heute begegnete, grüner Pfeil heißt nicht nur anhalten und schauen, sondern stehen bleiben, wenn die Fußgänger grün haben.


Aus-/Einfahrten freihalten. Geht ganz einfach und lohnt sich. Das nennt man Rücksicht.


Rücksichtsnahme sind auch die folgenden drei Dinge:


Leute, in der Stadt, die Fußgängerzone bietet oft genug, genug Platz für alle, warum müsst ihr also den Anderen so auf die Pelle rücken, wenn neben ihnen eine Unmenge Platz ist, um vorbei zu gehen. Aber es wäre ja zu umständlich, einen kleinen Bogen zu laufen, oder?


Unverständlich ist für mich auch, warum Leute immer direkt vor EINGÄNGEN stehen müssen, warum nur? Warum? Und meist gehen sie nicht einmal beiseite, wenn sie jemanden kommen sehen. Ist es so schwer höflich zu sein, oder nicht immer nur an sich zu denken?


Schön, wäre es auch, wenn die Person an der Kassenschlange hinter mir, ihren Wagen nicht immer in meinen Rücken pressen würde, oder anders rumdrängelt... nur so ein kleiner Tipp: SIE. KOMMEN. DESWEGEN. NICHT. EHER .DRAN!


Noch ein nützlicher Tipp bei allen Aus- und Eingängen, ebenfalls eine sinnvolle Tugend oder Richtlinie, die man schon in der Grundschule lernt: ERST RAUS; DANN REIN. Gerade bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Fahrer sieht, dass noch Leute draußen stehen, jedoch nicht, wer noch aussteigen will und er wartet auch bis alle eingestiegen sind.


Zum guten Schluss noch drei Dinge, die man eigentlich schon im Kindesalter beigebracht bekommt, zumindest SOLLTEN sie bei der Kindererziehung einen Teil ausmachen:

1.: überqueren einer ampellosen Straße: Blick nach links, rechts und links... warum brauche ich nicht nochmal zu erwähnen...


2.: danke, bitte, guten Tag, auf Wiedersehen und bei Servicepersonal darf gerne auch noch ein Lächeln dabei sein, es nervt, wenn der Kellner genervt tut, so wie der nette junge Kellner meines Lieblingsrestaurants "ALEX", der mir durchaus schon vorschreiben wollte, wann ich zahlen will.... uhm bitte was? Zahl ich halt gar nicht beim nächsten Mal und ich MUSS auch NICHT diese Kneipe besuchen, denn ich denke es gibt Angebote in Überfluss.


Und nun noch die Nummer 3.: Seit wann, haben Fahrräder oder Fahrradfahrer keine Klingeln mehr? Oder meinen diese nicht mehr einsetzen zu müssen und beschweren sich noch, wenn ein FUßGÄNGER auf einem FUßWEG so mitten im Weg rumsteht. Und bremsen ist ja auch völlig unnötig.


Ich fahre auch mit dem Rad auf dem Fußweg, da die Straße mit Autofahren, die statt fünfzig, sechzig, siebzig fahren, weder blinken noch mit Rücksicht fahren, als lebensbedrohlich von mir eingestuft werden.( Ein Kapitel für sich) Aber wenn ich dann schonmal den Fußweg nutze, auf dem ich laut STVO als Erwachsener nicht fahren darf, sollte doch wenigstens gegeben sein, dass man mal ein bisschen von seinem Egotrip runterkommt und auf das Wohl seiner Mitmenschen achtet.


Zusammengefasst gesagt: es geht nicht nur immer um DICH, es geht auch um die Andrern. Es geht darum, nicht abzuwarten ob der Andere schon machen wird, es geht darum einzugreifen, Courage zu zeigen, wenn jemanden Unrecht getan wird, oderj emand ´Deine Hilfe braucht... es geht darum Tugenden nachzugehen und sich den Alltag, der auch ohne Ignoranz noch gemein genug sein kann, zu vereinfachen.


Es geht darum MENSCH zu sein. Herz und Verstand zu haben und endlich diese egoistische, kalte Maske abzulegen und fühlen, Gefühle von DIR aber auch deiner MITMENSCHEN zu erkennen, zuzulassen und zu akzeptieren.


Auf Wiedersehn und lächelnd winkend gehe ich nun von euch. Ein letzter, sorgfältiger Blick, dann bin ich verschwunden. Bis zum nächsten Mal und danke für die Aufmerksamkeit. Eure Kimi.

1 Kommentar:

  1. Ich habe lange nicht so herzhaft gelacht .
    Ein so ernstes Thema in dieser Art umzusetzen.
    Hut ab.
    Vati

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