Dienstag, 28. April 2009

Das Gericht des Tages


















Zwei feine Sachen die ich hiermit zu empfehlen habe. Ich fühle mich gerade dazu gezwungen, hehe. :)






Erstens: REload/Recycle your game. In deutscher Sprack: Verwerte dein Spiel wieder. Wer keine Verwendung mehr für seine gefühlten (oder auch real) 1000 Spiele, die einem ständig auf den Kopf fallen, wenn man den überfüllten Schrank öffnet, hat, der sollte sie nicht einfach wegwerfen.


Es gibt eine viel rentablere Lösung, als Umweltverschmutzung, weil man keinen Plan hat in welche Tonne man das unbeliebt gewordene Teil, oder den Fehlkauf, pressen kann. In (zumeist) etwas größeren Städten gibt es schon seit längerem Läden, die Spiele annehmen und sie euch umtauschen ODER das Geld auszahlen. Vorraussetzung: natürlich gute Verfassung und alles ist noch da UND sie müssen in den neueren DVD-Hüllen vorhanden sein, die in CD-Hüllenformat werden nicht genommen.(Wer den richtigen Namen kennt, darf an dieser Stelle gerne mal klugscheißen^^)



Das Letztere nicht genommen werden, hat zwei Gründe: a) sind sie nicht so stabil, b) sehen DVD-Hüllen einfach besser aus.

Außerdem sollte man darauf achten, dass PC-Spiele etwas neuer sind, da diese sehr billig bis gar nicht gekauft werden.(Was für die Läden wiederum rentabler ist).

Playstation/ X-Box-Spiele oder überhaupt Spielekonsolen-Spiele verkaufen sich so oder so besser. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.


Habt ihr so einen netten Verkäufer wie ich, dann schlägt er den ein oder anderen Pfennig, pardon, Cent vielleicht drauf. Verschenken könnt ihr zum Schluss immernoch. Über die Spiele die ihr nicht loskriegt, freut sich vielleicht noch Schwesterchen/Brüderchen, Neffe, FreundIN,Urenkel, oder was auch immer gerade zur Verfügung steht. Achtet auf die Altersbegrenzung, die steht nicht selten ohne Grund auf den Dingern...



Zweite Empfehlung des Tages geht an, tadadadaaaa: Das Meissener Porzellanmuseum und dessen Schauhallen- und Werkstatt. Preiswert. Betonung liegt auf den Preis wert nicht auf billig.


Wer sich für Kunst interessiert, wer sich gar mal über den Beruf informieren will( und das Berufsfeld ist weit und außerdem macht es bei der Bewerbung sicherlich einen guten Eindruck), wer selber etwas mit Kunst zu tun hat/ selber welche (egal welcher Art) macht, wer Inspiration braucht, wer einfach mal etwas anderes machen will, der sollte sich dort auf jeden Fall einmal weiterbilden. Meiner Meinung nach gehört es sogar zur Allgemeinbildung, den schließlich ist Kunst Kultur und zur Kultur gehört auch ein Museum.

Es gibt Führungen für Gruppen und man kann auch alleine durchgehen. Die Räume der Werkstätten sind vertont und in gewissen Abständen, fangen alle Erklärungen und Schauarbeiten von vorne an. Vor euch werden alle Arbeiten in Teilschritten gefertigt, was auch gleich die jeweiligen Spezialisierungen der Berufe sind. Fragen können zum Schluss immer gestellt werden. Auch hier gilt: dumme Fragen gibt es nicht und wer viel fragt, erfährt viel.

Davor oder danach könnt ihr das große und, für mich, sehr beeindruckende Museum anschauen. Wer Glück hat, kann auch Fragen an das Personal zu den Arbeiten dort stellen, aber es ist natürlich auch viel geschrieben.

Insgesamt sind wohl über 3000 Werke allein im Museum vorhanden. Die Einteilung geht von klein und niedlich, über graziös,filigran, bis hin zu riesig, pompös und Ausstellungsstücken die sogar in der Pariser Weltausstellung gezeigt wurden.

Die Karte, wie ihr das Museum findet und kurze Informationen findet ihr hier:

unter Googlemaps einfach eingeben: Talstr. 9, 01662 Meißen


und natürlich auf der offiziellen Seite: www.meissen.de/


Schaut rein, mir hat es Spaß gemacht.Macht bloß nichts kaputt, denn ich wette die meisten von euch können DAS nichts bezahlen. Ich sage nur 300 € für eine MINI-Untertasse.


So, reload, recycle(n), reinschaun aber bloß nicht reinhaun.


Na dann: Bis zum nächsten Mal.

Eure Kimi